Umweltzerstörung und Holzdiebstahl – wo bleibt die Anzeige?

Es hört nicht auf oder anders gesagt, mit Einsicht ist in Brachttal wohl nicht zu rechnen.

Spuren des Diebstahls Spuren des Diebstahls
Die “Beweise” für Baumfällungen sind unübersehbar

In diesem Frühjahr wurde – nun wiederholt – an den Bachufern in Brachttal widerrechtlich „Holz gemacht.“ Der Vorfall ist ein strafrechtlich zu verfolgendes Eigentumsdelikt, missachtet und verstößt gegen Gewässer-, Umwelt- und Naturschutzpflichten. Wir haben diese Verstöße bei der Kreiswasserbehörde bereits zur Anzeige gebracht.

Die Kreiswasserbehörde hat in den vergangenen Jahren wiederholt ausführliche Informationen zum Gewässerschutz, insbesondere auch zu ihren Aktivitäten der Brachtrenaturierung, in Brachttal verbreitet, sogar Fortbildungsveranstaltungen hierzu in Brachttal durchgeführt, was offensichtlich weiterhin ignoriert wird.
Die jeweiligen Basisinformationen, die Brachttaler Bäche betreffen, können Sie übrigens auf unserer Internetseite seit langem nachlesen.

Auf Nachfrage in unserer Verwaltung zur wiederholten Holzgewinnung konnte man keine Auskunft geben. Wir haben auch bisher keine Benachrichtigung hierzu bekommen.

Es weiss heutzutage wohl jeder, dass Holz ein teuerer Wertstoff ist, selbst wenn es verheizt wird.Auch von der Kreiswasserbehörde wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass mit der Wegnahme der gefällten Bäume aus Sicht der Gemeinde auch der Tatbestand des Diebstahls gegeben sei.

Vor diesem Hintergrund haben wir zur Gemeindevertretersitzung den Antrag gestellt,

dass die Verwaltung von der Gemeindevertretung gemahnt wird, dem Frevel nachzugehen, um den oder die Täter zu ermitteln und legen der Gemeindevertretung nahe, sie möge beschließen, dass die Gemeinde Brachttal als Geschädigte Anzeige wegen Holzdiebstahls erstattet.

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