Hellstein

Es reicht! Zerstörung erhaltenswerter Biotope stoppen!

Im Februar 2015 fing das Drama an. Die seit Jahren bestehende Hecke zwischen Hellstein und der Bundesstraße wurde total gerodet. Statt einer geplanten Pflegeaktion gab es eine Endlösung. Unser Bauhof verstand die Verärgerung und die Aufregung der aufmerksamen Bürger nicht. Unsere Verwaltung verstand nicht, dass der Bauhof die Aufregung nicht verstand – und dann kam das Übliche: Schuld war sowieso der beauftragte Unternehmer.

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Ausschnitt Googleansicht, aufgerufen am 22.1.2015

 

Heute ist fast ein Jahr vergangen und passiert ist nichts. Selbst Einsicht sucht man vergebens.

Weiter ging es dann im Herbst. Der Obst- und Gartenbau Verein suchte ein neues Betätigungsfeld und bekam großzügigerweise vom Bürgermeister die Würgerhecke zur lebenslangen Nutzung geschenkt. Man wollte auf 100 Quadratmetern 45 Obstbäume pflanzen. Die “Entbuschung” wurde von der Gemeinde beauftragt und gründlichst umgesetzt. Vorsichthalber wurde die Rodungsfläche vergrößert damit man die Aufteilung der Neupflanzung aus der Ferne begutachten kann. Auch die etwas älteren “Sträucher” mit Stammdurchmessern von 50 cm und mehr wurden “entbuscht”.

Das ist ganz schön knifflig auf so eine kleine Fläche 45 Bäume unterzubringen.

Das ist ganz schön knifflig, auf so einer kleinen Fläche 45 Bäume unterzubringen.

Es schloss sich das selbe Spielchen an, wie zuvor bei Hecke zur Bundesstraße: Unser Bauhof verstand die Verärgerung und die Aufregung der aufmerksamen Bürger nicht, weil seine Facharbeiter nicht eingebunden waren. Unsere Verwaltung verstand nicht, dass der Bauhof die Aufregung nicht verstand – und dann kam das Übliche: Schuld war sowieso der beauftragte Unternehmer.