Artensterben im Vogelsberg

Pflanzenforscher des Senckenberg-Instituts in Frankfurt haben herausgefunden, dass seit den 70er Jahren im Vogelsberg massenweise Pflanzenarten ausgestorben sind. Von rund 700 Arten ist inzwischen mehr als ein Viertel verschwunden.

Als Hauptursache wird die intensive landwirtschaftliche Nutzung und dabei besonders die Übernutzung von Wiesenflächen genannt.

Pflanzenschwund und landwirtschaftliche Nutzung sind auch für uns in Brachttal zu beackernde Themen. Selbst das hessische Umweltministerium arbeitet an Lösungsansätzen.

Veröffentlichung bei Senckenberg:

Fernsehbericht Hessenschau:

Agrarumweltprogramm Hessisches Umweltministerium:

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Bahntrassenführung über Udenhain?

Anlässlich des Dialogforums am 13.9.16 in Gelnhausen ist der Planungsstand für das vorbereitende Raumordnungsverfahren vorgestellte worden. Dabei wurde überraschend erläutert, dass die möglichen Bahntrassen übedacht wurden und aktualisiert wurden.

Für uns Brachttaler ist es wichtig zu wissen, dass eine Trassenführung über Udenhain wieder berücksichtigt wird!

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Sitzung der Gemeindevertretung am 11.7.16

Beratung zu unserem Antrag auf Erstattung einer Strafanzeige zur Aufklärung des Verschwindens von Bargeld. Hier geht es zu unsem Antrag ->

In unserer Tageszeitung GNZ lesen wir heute, dass unser Antrag in der Gemendvertretersitzung von den Möchtegern-Meinungsführern nicht unterstützt werden konnte, weil man den erforderlichen Vorsatz in diesem Fall nicht sähe! Das verwundert nicht, wenn die Herrschaften krampfhaft in andere Richtungen gucken, damit sie das jämmerliche Desaster nicht sehen müssen.

Getoppt wird die Angelegenheit durch die vorgebliche Konsequenz, den Landrat vor Gericht zu zerren und zur Verantwortung zu ziehen, warum er das Disziplinarverfahren für unangebracht hält.

Lassen Sie Ihrer Interpretation freien Lauf. Wir bleiben jedenfalls dabei, dass wir selbst dem Anschein von Vertuschung und Vetternwirtschaft in Brachtal nicht zusehen werden.

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Antrag zum Umgang mit Bargeld im Rathaus

Antrag

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 23.5.16 erhielten wir vom Vorsitzenden der Gemeinevertretung, Lutz Heer, einen Sachstandsbericht zu dem Thema „Gelddiebstahl im Rathaus.“ Das Thema „Veruntreuung von überlassenem Geldvermögen des Fördervereins der Seniorenhilfe und des Gesundheitswesens“ wird nach seiner Ausführung von der Dienstaufsicht  offenbar nicht verfolgt.

Zur Erinnerung: Das Vermögen in Höhe von 5.642,97 € wurde am 3. September 2014 vom Dienststellenleiter angenommen und ist danach verschwunden. Die Aufklärung der damit zusammenhängenden Umstände wird seither durch Vermeidung von Sitzungen und Gesprächen durch den Bürgermeister behindert.

Die BRACHTTALER GRÜNEN sind der Ansicht, dass endlich wegen der Abwesenheit und Auskunftsverweigerung des Bürgermeisters eine staatsanwaltliche Untersuchung dieser Angelegenheit erforderlich ist.

Wir stellen daher den Antrag:

Die Gemeindevertretung beschließt, Strafanzeige wegen möglicher Veruntreuung gegen den Dienststellenleiter zu erstatten, mit dem Ziel, Klarheit über die Umstände der Aufbewahrung des überlassenen Vermögens des Sozialvereins zu erhalten.

Kategorie Anfragen und Anträge der BRACHTTALGRRÜNEN, Schwarze Kasse | ... und Ihre Meinung?

Neulich nachts beim Nachbarn …

Hungriger Landstreicher sucht zuerst etwas zu futtern und dann ein kuscheliges Plätzchen.

Und die Moral von der Geschicht: “Ist erst der Deckel dicht hilft auch kein Licht!”

… EILMELDUNG … BRÄKING NEWS … EILMELDUNG …
Die Freie Waschbären Gemeinschaft beabsichtigt eine Bürgerabstimmung gegen verschlossene Brachttaler Abfallbehälter einzuleiten.

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Kein Aprilscherz!

Konstituierende Versammlung der Gemeindevertretung am 20.4.2016

Was ein Glück, dass die Pressevertreter nicht aufgepasst haben! Sonst hätten wir Lästereien zu lesen bekommen, dass uns das Hören und Lesen vermiest worden wäre.

Da meldet sich ein gewählter Freier Gemeindevertreter als Fraktionssprecher vorwurfsvoll enttäuscht zu Wort und versucht allen Ernstes die Mandatsträger zu überreden, dass bei unserer letzten Kommunalwahl der Erste Beigeordnete gewählt wurde. Vielleicht liest dieser Politiker immer noch in einer veralteten Version der Hessischen Gemeindeordnung? Denn neuerdings – eigentlich schon seit 1993 – steht in der HGO: “Die Beigeordneten werden von der Gemeindevertretung gewählt.” Und ausdrücklich NICHT, dass der Erste Beigeordnete bei der Kommunalwahl gewählt wird.

Wenn ein Mandatsträger ein Gesetz wissentlich falsch benutzt, ist das gar nicht mehr witzig. Halten wir ihm also lieber zugute, dass er den Paragraphen als Aprilscherz interpretiert hat. Denn der genannte §39a HGO trat just am 1. April 1993 in Kraft. Aber, wie schon gesagt, das war KEIN APRILSCHERZ!

Bei dieser Gelegenheit: Vielen Dank für Euren Vorstoß zur Erweiterung des Gemeindevorstandes, damit dort aus Fairness alle Parteien vertreten sind. Das hat uns, wie von Euch empfohlen, dort ein Mandat beschert, das wir sonst nicht bekommen hätten. Wir gratulieren Euch gleichzeitig zu Eurem Entschluss, dass Ihr es uneigennützig in Kauf genommen habt, deshalb selbst auch ein weiteres Mandat besetzen zu müssen.

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